Latein

Lingua Latina vivit et vivat!

Latein ist überall: Sei es, dass sich bekannte Marken auf lateinische Ursprungswörter berufen, in Filmen lateinische Literatur rezipiert wird oder antike Namen in Serien auftauchen. Die Omnipräsenz der lateinischen Sprache und Kultur in unserer täglichen Lebenswelt zeigt die Bedeutung der römischen Antike für die Moderne.

Das Lateinische als Basissprache der romanischen Sprachen eröffnet einen Zugang zur antiken griechisch-römischen Lebenswelt und gewährt somit einen Blick auf die geistesgeschichtlichen Wurzeln Europas. Dadurch wird eine Brücke zwischen der Antike und der Lebenswelt der Schüler*innen geschlagen und durch die Erkenntnis, dass sich Europa auf gemeinsame Wurzeln und historische Entwicklungen stützt, kann der europäische Einigungsprozess gefördert werden. 

Im Lateinunterricht setzen wir uns mit klassischer Literatur auseinander. Dabei widmen wir uns vordergründig Problem- und Grundfragen menschlicher Existenz, wie bspw.:

 Was ist Glück?

 Was ist Kindern wichtig? 

 Was macht einen guten Redner aus? 

 Was macht einen wahren Freund/eine wahre Freundin aus?

 Was ist ein gerechter Krieg?

Die Beschäftigung mit der römischen Lebenswelt bietet zum einen die Chance, Rückschlüsse auf Denkweisen und Wertvorstellungen der Antike zu ziehen; zum anderen wird vor dem Hintergrund dieser „Fremdheitserfahrung“ der Anlass geboten, sich mit der eigenen Weltsicht auseinanderzusetzen und somit die eigene Erfahrungswelt zu reflektieren. Dies kann darin münden, dass die eigenen Wertprinzipien reflektiert oder gar revidiert werden.

Im Zuge des Lateinunterrichts üben die Schülerinnen und Schüler fachspezifische Methoden. Dabei kommt im Rahmen der Übersetzung und Interpretation altsprachlicher Texte der Hermeneutik eine große Bedeutung zuteil. Dadurch, dass zwischen den Sprachstrukturen des Lateinischen und des Deutschen Unterschiede bestehen und sie zwischen beiden Aspekten vermitteln müssen, werden sie zur Sprachreflexion angeregt. Kurz und knapp: Latein hilft, 

Didaktisch-methodische Grundsätze des Lateinunterrichts an der IGS Buchholz

Die IGS Buchholz ist eine Schule, die besondere Rücksicht auf die Vielfalt ihrer Schüler*innen nimmt. In heterogenen Lerngruppen kann jede*r Einzelne von den Stärken der anderen profitieren und auch wir Lehrkräfte erfahren im alltäglichen Umgang mit den Schülern immer wieder neue Situationen, die unsere Lehrfähigkeiten und -kompetenzen erweitern. Ein gemeinsamer und rücksichtsvoller Fremdsprachenunterricht ist unser Ziel.

Der Lateinunterricht an der IGS Buchholz orientiert sich an den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Lernenden. Daher zählt Differenzierung im Fach Latein zu den Grundprinzipien des Unterrichtens. Differenzierung verfolgt im Allgemeinen drei Zielsetzungen: Zum einen soll die Lernmotivation gesteigert werden, zum anderen sollen die Selbstverantwortung gestärkt sowie soziales Lernen gefördert werden. Da wir davon überzeugt sind, dass Differenzierung unabdingbarer Bestandteil des Unterrichts ist, haben wir auch bei der Einführung der beiden Lehrwerke darauf geachtet, dass es genügend Ansätze zur Binnendifferenzierung bietet, die das Lehrerhandeln stützen und die Eigenverantwortlichkeit der Lernenden für ihren Lernprozess stärken. 

Latein hat oftmals den Ruf eine „tote Sprache“ zu sein, doch unser Ziel ist es, den Lernenden zu zeigen, dass Latein eben alles andere als langweilig ist.

Dieses Ziel versuchen wir zu erreichen, indem w

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